TV Hörde Basketball
  2.Damen
 
Archiv 2.Damen Saison 2010/2011


TV Hörde vs. TVE Barop

Knappe Niederlage gegen Barop

50 : 53 (7:9 / 9:13 / 20:11 / 14:20)

Als erster Nicht-Aufsteiger der vergangenen Saison, musste man dem TVE sicherlich die Favoritenrolle in dieser Begegnung zusprechen. Allerdings hatte der Lokalrivale im Vorfeld bereits drei Spiele verloren, so dass der TVH mit Zuversicht in dieses Heimspiel gehen konnte.

Barop brauchte über 6 Minuten um auf dem Bogen zu erscheinen. Der Grund hierfür war eine solide Hörder Verteidigung, die in den ersten Minuten der Begegnung keine Würfe innerhalb der Zone zuließ. Doch leider konnte Hörde davon nicht profitieren. Es wurde zwar ordentlich Druck auf den gegnerischen Korb aufgebaut, so dass Barop schon in der 5. Minute mit fünf Teamfouls belastet war, doch eine Freiwurfquote von mageren 20% in den ersten 10 Minuten verhinderte, dass das Ergebnis deutlich wurde. Zum Ende erreichte der TVE sogar noch einen kleinen 7:0 Lauf und konnte so das Viertel für sich entscheiden. 

Auch im weiteren Spielverlauf zeigte Hörde eine gute Inside-Defense und konnte so im dritten Viertel die Führung erkämpfen. Doch Hörde tat sich an diesem Abend zu schwer mit den wechselnden Verteidigungsarten Barops und konnte in den ersten Minuten der letzten Periode nicht Punkten. Ein letzter Versuch das Spiel zu kippen wurde zwar mit einem 12:4 Lauf belohnt, fiel zum Ende der Begegnung jedoch etwas zu gering aus.

Sandra Teufer (3 / 4:1), Kathrin Wessel (3 / 1), Katja Simuttis (15 / 1), Hanna Schulte, Melanie Hüls (6), Kerstin Müller, Lisa Kollmeier (7 / 4:0 / 1), Jenny Johnson




Boele-Kabel vs. TV Hörde 2

Sieg trotz schlechter Leistung

37 : 45 (6:3 / 12:18 / 8:12 / 11:12)

In einem extrem langsamen Spiel zeigte der TV Hörde eine seiner schlechtesten Saisonleistungen bisher. So war der TVH lange Zeit unfähig gegen Boeles Defense zum Korb zu kommen und wirkte hier recht einfallslos. Besonders, da in dieser Phase auch die komplett freien Würfe nicht fallen wollten. Eine neue Strategie musste für das zweite Viertel her, um nicht erneut ein solch desolates Viertelergebnis einzufahren. Hörde spielte fortan schneller  und konnte durch einige organisierte Fastbreak gegen die schlechte Transition der Gastgeber punkten. Dies war auch der einzig positive Spielaspekt an dem Abend, denn auch in der zweiten Hälfte war die Trefferquote aus der Distanz unterirdisch und das gesamte Spiel mindestens dadurch schon wenig attraktiv. Hinzu kamen eine Reihe von unerzwungenen Turnover und schlechte Entscheidungen die keinen Spielfluss aufkommen ließen. Boele-Kabel traf zwar in den letzten 10 Minuten drei Würfe aus der Distanz, blieb aber sonst ohne Erfolg aus dem Feld. Aufgrund der größeren Abschlussschwäche der Gastgeber, gab Hörde die im zweiten Viertel erlange Führung nicht mehr her.

Sandra Teufer (2), Kathrin Wessel (2), Katja Simuttis (16), Melanie Hüls (0:2), Lisa Kollmeier (4 / 2:2), Birgit Jockenhövel (15 / 1:1), Jenny Johnson (5 / 4:3)





Totalausfall in Herne

48:28 (7:6 / 11:8 / 14:2 / 16:12)

Nach dem recht ordentlichen Spiel in Bochum gab es beim zweiten Auswärtsspiel in Folge eine enttäuschende Leistung in Herne.

Mit nur sieben Spielerinnen musste Hörde die Fahrt antreten und hatte direkt zu Beginn mit der fordernden Ganzfeldverteidigung der jungen Gastgeber zu kämpfen. In Zusammenhang mit nur 2 Wechselspielerinnen und nur einem Pointguard wurde Hernes Verteidigung schnell zum Schlüssel des Spiels. Anfangs konnte der TVH durch ordentlich Zonenverteidigung noch dagegenhalten, so dass die Punktausbeute auf beiden Seiten extrem niedrig blieb. Im dritten Viertel jedoch gelang Hörde kein einziger geordneter Angriff, an dessen Ende Herne mit 16 Punkten führte. Zu allem Überfluss musste der TVH zum Ende noch mit zwei Verletzungen kämpfen.

Bei den wenigen Angriffen des TVH die geordnet erschienen, machten es sich die fünf auf dem Feld selber durch falsch gestellte Blöcke oder falsche Laufwege schwer. Man hatte den Eindruck, als ob an diesem Abend zwei Teams gegen Hörde spielten.

Sandra Teufer, Kathrin Wessel (4 / 4:4), Katja Simuttis (2:0), Hanna Schulte (4), Lisa Kollmeier, Birgit Jockenhövel (15 / 8:7), Jenny Johnson (5 / 2:1)




TVH2 @ AstroStars2

33:57 (14:14 / 5:11 / 11:12 / 3:20)

Die Teams des Top-Spiels aus der vergangenen Saison in der Bezirksliga trafen sich am 14.11.10 auf Bochumer Grund nun in der Landesliga wieder.

Die Gastgeber traten mit deutlich verändertem Kader auf, der, geprägt durch viele lange Spielerinnen, ihren damals größten Nachteil kompensieren sollten.

Hörde brauchte etwas länger um ins Spiel zu finden, behielt jedoch, trotz mangelnder Vorbereitung gegen die Presse, gut die Übersicht und ließ sich selten zu hektischen Aktionen verleiten. In der Verteidigung allerdings fehlte die nötige Kommunikation und so stimmte ein ums andere Mal die Zuordnung nicht, was aber in den seltensten Fällen von den Astros bestraft wurde. In der Offense hingegen konnte man nach überspielen der Presse relativ schnell die noch immer vorhandenen Missmatches unter dem Korb ausspielen.

Im zweiten Viertel konnte Hörde, bedingt durch zahlreiche (auch unerzwungene) Turnover, nur 11 Punkte verbuchen, aufgrund einer ordentlicher Defenseleistung ließen die Gäste allerdings erst in Minute 8 die ersten Feldpunkte für die Bochumer zu, so dass der TVH zur Halbzeit bei 19:25 führte.

Zu Beginn der 2. Hälfte verteidigten die Astros deutlich aggressiver und erreichten einen 6:0 Lauf. Erst danach kam Hörde zurück ins Spiel und bekam über die Foullinie die nötigen Punkte um die Führung nicht herzugeben. Bei einem Viertelergebnis von 3:20 im Vierten könnte man meinen die Astros hätten sich aufgegeben. Doch durch Lücken in der gegnerischen Pressverteidigung gelang es dem TVH teilweise recht schnell zu punkten, während die Astros in ihrer Offense verstärkt auf Würfe aus der Distanz setzten, die zu diesem Zeitpunkt nicht erfolgreich waren und wenig kreativ wirkten.

Hervorzuheben ist Birgit Jockenhövel, die mit Enthusiasmus neben ihren 24 Punkten (bei einer Feldquote von 72,7%) auch 14 Rebounds, 3 Steals und 7 Blocked Shots erreichte.

Sandra Teufer (6 / 4:2), Kathrin Wessel, Katja Simuttis (11 / 7:5), Hanna Schulte (1 / 2:1), Kerstin Müller (1 / 2:1), Birgit Jockenhövel (24 / 12:8), Jenny Johnson (12)




TVH2 vs Tus Breckerfeld

Passivität kostet Hörde einen Punkt

41:43 (15:6 / 7:16 / 14:17 / 5:4)

Der TV Hörde startete ordentlich gegen die Gäste aus Breckerfeld. In der Verteidigung gelang es die Spielzüge der Gäste bis zum Turnover zu vereiteln, während man in der Offense freie Würfen verwertete. Doch schon zum Ende des ersten Viertels kam Hörde nicht mit dem Wechsel der Verteidigung Breckerfelds zurecht. Hörde überzeugte fortan nicht nur durch Einfallslosigkeit in der Offense, die ein ums andere mal zum Standbasketball führte, auch war die eigene Defense vom schlechte Angriff beeinflusst. Man vermied es die nötigen Rotationen zu laufen, was zu häufig zu freien Würfen für die Gäste führte.

Im dritten Viertel punkteten beide Teams zwar ausgeprägter, um jedoch in den letzen 10 Minuten dank gravierender Abschlussschwäche deutlich einstellig zu bleiben.

Hörde zeigte in diesem Spiel den einen oder anderen ordentlichen Ansatz, gerade jedoch die Offense kam nicht über durchschnittliches Bezirksliganiveau hinaus, so dass es dem TVH nach 30 Minuten nicht möglich war einen 3 Punkte Rückstand aufzuholen.

Sandra Teufer (4 / 6:0), Kathrin Wessel, Katja Simuttis (12), Hanna Schulte (1 / 2:1), Melanie Hüls (5 / 1), Kerstin Müller, Lisa Kollmeier (6 / 2:2), Birgit Jpckenhövel (12 / 4:3), Jenny Johnson (1 / 2:1)




TG Voerde vs. TV Hörde 2

Noch rechtzeitig aufgewacht

36 : 49 (11:12 / 12:3 / 5:20 / 8:14)

Am 30.10.2010 ging es für den TVH nach der Herbstpause zum Gastgeber TG Voerde. Die TG zeigte zuletzt ein deutlich verbesserungswürdiges Spiel gegen die Bochumer AstroStars, doch Hörde konnte nicht darauf hoffen, dass so ein Geschenk erneut verteilt werden würde. So startete Voerde etwas wacher und führte in der 2. Minute mit 6:2. In den  folgenden 7 Minuten ließ Hörde jedoch nur noch 5 Punkte zu und erreichte dank 0:6 Punkte in den letzten 2 Minuten eine minimale Führung in einem ausgeglichenen Eröffnungsviertel. Doch schon hier zeigte sich, dass der TVH nicht mehr zu leisten bereit war, als unbedingt nötig und spielte vor allem in der Offense ohne Aggressivität und Wille. Zusätzlich präsentierte Voerde im 2. Viertel eine Ganzfeldpresse. Hier war nicht primär die Presse das Problem für das katastrophale Viertelergebnis von 12:3, sondern vielmehr die fehlende Aggressivität auf der Seite des TVH. Hörde erreichte nach Überspielen der Ganzfeldpresse wiederholt gute Möglichkeiten, bewies allerdings bedingt durch die passive Spielweise eine eklatante Abschlussschwäche. Hörde blieb somit ganze 9 Minuten ohne Korberfolg, konnte die TG jedoch noch auf 12 Punkte im Viertel limitieren, so dass der Rückstand zur Halbzeit zumindest nicht über 10 Punkte betrug (23:15).

Offenbar war jedoch dies schon allein der Weckruf, den der TVH gebraucht hat.

Hörde stellte die Defense um und kam deutlich aggressiver aus der Pause. Endlich wurde auch mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen an die Rebounds gegangen und in der Offense die Missmatches ausgespielt. Die Gäste hatten in den ersten 7 Minuten des dritten Viertels bereits mehr Punkte als in den beiden Vierteln vorher zusammen und zogen in einem 0:16 Lauf zum ende des dritten, Anfang des vierten Viertels an Voerde vorbei (28:39, 2. Minute). TG versuchte in den letzten 10 Minuten verstärkt durch Dreier noch einmal heranzukommen. Hörde ließ jedoch in der 2. Hälfte gesamt nur 5 Treffer aus dem Feld zu (davon 3 Dreier) und konnte auch wegen einer TGV-Freiwurfquote von tatsächlich 0% (0 von 6 Versuchen) im Spiel die Führung auf 13 Punkte ausbauen.

Hörde zeigte sich in diesem Spiel von zwei Seiten und ist gerade noch rechtzeitig aktiv geworden. Bleibt zu hoffen, dass das Team in den zukünftige Spielen gleich mit der richtigen Einstellung startet und sich nicht erst zurückkämpfen muss.

Sandra Teufer (2), Katja Simuttis (12), Kerstin Müller, Hanna Schulte, Melanie Hüls (12). Lisa Kollmeier (3 / 1), Jenny Johnson (5 / 4:3), Birgit Jockenhövel (15 / 8:5)




TVH2 vs TV Jahn Siegen

Erster Sieg in der Landesliga

63:44 (14:11 / 17:12 / 11:9 / 21:12)

In den ersten zwei Saisonspielen ist der TVH2 klar noch nicht in der Landesliga angekommen. Eine mangelhafte Einstellung plus kleine Fehler, die in der Summe zu groß wurden, bescherte Hörde zwei verdiente Niederlagen. Doch mit drei verlorenen Spielen in die kleine Herbstpause zu gehen, wäre neben der schlechten Tabellenplatzierung auch psychologisch eher schwer zu verpacken.

Der TVH startete wacher und etwas agiler, stand sich aber auch an diesem Abend durch unkonzentrierte Phasen und teilweise schlechten Entscheidungen selbst im Weg. Diese bekamen besonders zum Ende des ersten, Beginn des zweiten Viertels Ausdruck. Hatte man das Spiel noch bis zur 8. Minute mit 14:3 eröffnen können, nahm sich der Gastgeber fortan eine kleine kreative Auszeit, was mit einem 2:14 Lauf von Siegen bestraft wurde. In der 3. Minute des zweiten Viertels führten die Gäste so das erste und einzige Mal in der Begegnung mit 16:17. Bis zum Ende des Viertels erreichte der TVH jedoch eine 8 Punkte Führung (31:23), die zu jedem Zeitpunkt verteidigt werden konnte. Dies gelang auch durch  den deutlichen Größenvorteil auf den tiefen Positionen. Hier holte der TVH 16 offensive Rebounds im gesamten Spiel und verstand es diesen Vorteil besonders im vierten Viertel auszunutzen. In Kombination mit einer aggressiveren Verteidigung erreichte Hörde ab der 6. Minute einen 12:0 Lauf und konnte so seinen Vorsprung bis zum Ende der Begegnung auf 19 Punkte ausbauen.

Sandra Teufer (2), Kathrin Wessel, Katja Simuttis (15 / 2:1), Hanna Schulte (4 / 2:2), Melanie Hüls (8 / 4:2), Lisa Kollmeier (7 / 2:1 / 2), Birgit Jockenhövel (18 / 4:4), Jenny Johnson (9 / 2:1)





TVW vs TVH2

Einbruch in der zweiten Hälfte


54:43 (11:10 / 12:15 / 14:13 / 17:5)

Das erste Auswärtsspiel der Saison führte den TV Hörde nach Werne. Nach der mangelhaften Einstellung gegen den ASC war man bestrebt eine bessere Leistung gegen das auffällig jüngere Team vom TVW zu zeigen. Doch schon zu Beginn wirkte das Spiel des TVH nicht sonderlich solide. Besonders in der Offense sah das Team nicht die Möglichkeiten, die die BRV der Gastgeber bot. Hinzu kam eine eklatante Reboundschwäche, welche dem TVW als Negativ-Highlight in einem Angriff sechs mal die Möglichkeit bot zu punkten. Dank dieser Abschlussschwäche jedoch und einer besseren Gewöhnung an die Zone, konnte Hörde zur Pause eine kleine 2 Punkte Führung erreichen. Doch schon zum Ende der ersten Hälfte stellte der TVW auf eine aggressivere Verteidigung um, die zum Schlüssel für dieses Spiel werden sollte.
Hördes geordneter Ballvortrag fand seit Mitte des dritten Viertels praktisch nicht mehr statt.  So wurde der Ball erfolgreich dem PG verwehrt und vielfach keine alternative Anspielstation gefunden. Hatte es der TVH geschafft ins Vorfeld zu gelangen, setzte sich hier die Hektik fort und einfachste Angriffsmittel wurden mangelhaft ausgeführt. Dass der TVH auch heute nicht mit der richtigen Einstellung in das Spiel ging, sah man deutlich an falsch ausgeführten Plays, die eigentlich bekannt sein sollten, und gipfelte in einer komplett falschen Aufstellung für einen Baseline-Einwurf der prompt zu einem Fastbreak des TVW führte.
Trotz dieses extrem schlechten Viertels für Hörde, führte Werne in der 9. Minute nur mit 4 Punkten (47:43). Durch zwei Treffer aus der Mitteldistanz, einem erneuten Ballverlust vom TVH und zu allem Überfluss einem gegebenen Dreier der klar nach der Sirene die Hand der Werferin verlassen hat, wuchs der Rückstand auf deutliche 11 Punkte.

Sandra Teufer (4 / 2:2), Kathrin Wessel (2), Katja Simuttis (8), Hanna Schulte (2 / 2:2), Lisa Kollmeier (6 / 4:3 / 1), Birgit Jockenhövel (16 / 8:2), Jenny Johnson (3 / 4:1), Miriam Droste (2 / 2:2)



TVH2 vs. ASC2

Erste Bewährungsprobe gescheitert

49:57 (14:16 / 8:5 / 14:17 / 13:19)

Das erste Spiel für den TVH2 in der Landesliga sollte gegen den Lokalrivalen aus Aplerbeck bestritten werden. In den Augen des Gastgebers eine durchaus zu bewältigende Aufgabe, trotz des zur letzten Saison deutlich veränderten Kaders und der damit veränderten Spielweise. Allerdings musste Hörde zusätzlich noch auf Jenny Johnson und Miriam Droste verzichten, was das Team auf nur zwei Inside-Spielerinnen limitierte.

Die erste Hälfte der Begegnung gestaltete sich sehr ausgeglichen. Nach den ersten 10 Minuten lag der TVH zwar mit 2 Punkten zurück, was allerdings allein dem mangelhaften Reboundverhalten zuzuschreiben war. Der ASC bekam viel zu häufig Zweitchancen und konnte so Hördes Führung in Viertel 1 abwenden. In einem defensebetonten 2. Viertel konnte der TVH einerseits mehr Durchsetzungsvermögen bei den Rebounds zeigen, scheiterte im Gegenzug aber zu häufig in der Offense. Hörde schaffte es nach ordentlichem Passspiel beinahe bei jedem Angriff freie Würfe zu kreieren, allein fallen wollten diese nicht und so blieb das Viertel für beide Teams einstellig, da auch der ASC hier Schwächen im Abschluss hatte.

Die 2. Hälfte begann Hörde mit einer 1Punkt-Führung (22:21) und startete mit einem 10:2 Lauf gegen die BRV des ASC. Eine Auszeit später wechselten die Gäste die Verteidigung, kamen aggressiv aufs Feld zurück und erreichten ihrerseits nun einen 4:15 Lauf bis zum Ende des 3. Viertels, der in der letzten Periode noch weitergehen sollte. Hörde konnte bis zur 4. Minute nicht punkten und musste selber bis dahin 10Punkte zulassen. Die Offense der Gastgeber war zu diesem Zeitpunkt unorganisiert, geprägt von Hektik und in der vierten Minute des letzten Viertels beim Stand von 36:48 schien das Team gebrochen. Ein kleiner 8:0 Lauf, bedingt durch eine nachlässigere Aplerbecker Verteidigung, ließ dann noch einmal Hoffnung aufkommen, als der Rückstand bei 46:50 nur noch 4 Punkte betrug bei noch 2 Minuten Spielzeit. Doch der ASC verstand es die Führung ohne Probleme zum Endstand von 49:57 zu verwalten.

Trotz der Niederlage zeigte der TVH in seiner neu formierten Offense gute Möglichkeiten, die mit einer zukünftig gesteigerten Aggressivität und weiterer Gewöhnung auch häufiger erfolgreich sein wird.

Sandra Teufer (2), Kathrin Wessel, Katja Simuttis (14 / 4:2), Hanna Schulte (6 / 2:1 / 1), Melanie Hüls (8), Kerstin Müller, Lisa Kollmeier (8 / 2:2), Birgit Jockenhövel (11 / 3:1)






Archiv 2.Damen Saison 2009/2010


Bochum gewinnt das Jubiläumsturnier des TV Hörde

Mit einem Sieg der Oberligadamen der Bochum AstroStars endete das Turnier anlässlich des 40 jährigen Bestehens der Basketballabteilung des TV Hörde.

Aufgrund einiger Absagen im Vorfeld ermittelten leider nur 4 Mannschaften aus Dortmund und Bochum den Turniersieger unter sich. Letztlich setzte sich das favorisierte Team aus der Nachbarstadt ungeschlagen gegen die Landes- und Bezirksligateams des gastgebenden TV Hörde und die Landesligavertretung des ASC Dortmund durch.


Besonders im letzten Spiel des Tages gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagene 1. Damenmannschaft des TVH entwickelte sich ein spannendes und enges Spiel, in dem der TVH lange führte, am Ende aber nicht das nötige Glück hatte, um den Oberligisten zu bezwingen (28:30).

Die Landesligadamen des TVH zeigten insgesamt eine gute Turnierleistung, setzten sich gegen den ASC Dortmund (26:20) und die vereinseigene Zweitvertretung (31:27) durch und sicherten sich hinter den Bochumern Platz 2, mit dem Trainer Roland Grunau auch gut leben konnte.

Dritter wurden die gut aufspielenden Bezirksligadamen des TVH, unterstützt von Spielerinnen der U17-Jugendmannschaft des TVH, die sich nach Niederlagen gegen Hördes Erstvertretung (27:31) und gegen Bochum (17:33) im entscheidenden Spiel gegen die letztlich viertplazierten Landesligadamen des ASC Dortmund sicher mit 41:26 durchsetzten.

Während des Turniers genossen die Spieler und Gäste die „Rund-um-Versorgung“ durch das Organisationsteam des TV Hörde. Aufgrund des gelungenen Turnierverlaufes wird eine Neuauflage im nächsten Jahr angestrebt.

Für die Landesligamannschaft des TVH traten an:
Paral, Jung, Schulze zur Wiesch, Wiemann, Cymbrowski, El-Hallak, Höwer, Kuhn, Skoda

Für die Bezirksligamannschaft des TVH traten an:
Aykan, Dußin, Hebebrand, Jockenhövel, Johnson, Kollmeier, Simuttis, Wessel

Für ASC Dortmund traten an:
Schütte, Wolter, K. Spree, Wagener, Wessel, Zotzmann, Arens, Pier, Mühlbauer, Huth

 




Zwei Viertel „Hörde“ reichen zum Sieg

Im letzten Spiel der Saison musste der TVH2 erneut nach Schwerte, diesmal um gegen den Absteiger STS1 zu spielen. Ein 27:56 (13:16 / 2:14 / 2:15 / 10:11) reichte dem TVH um auch dieses Spiel, Dank 2 guter Viertel, siegreich zu beenden.

Hörde startete extrem unaufmerksam und gewährte dem Gastgeber in den ersten 3 Minuten ein 5:0 Lauf. Zum einen war das erste Viertel geprägt durch schlechtes Reboundverhalten, so dass verbesserungswürdigen Distanzteam zu oft Möglichkeiten eröffnet wurden. Zum anderen zeigte Hörde eine mangelhafte Transition Defense und schaute so einigen erfolgreich gelaufenen Fastbreak des STS hinterher. Allein die Distanzwürfe (4 erfolgreiche Dreier in den ersten 10min) hielten den TVH im Spiel.

Zum zweiten Viertel mussten somit offensiv wie defensiv Änderungen beschlossen werden  und so schaffte es Hörde die Punkte nicht nur über die Weitdistanz zu erreichen, sondern mehr Druck am Korb aufzubauen. In der Defense limitierte der TVH den STS in den folgenden 20 Minuten auf 4 Punkte und hatte so nach 30min einen 17:45 Vorteil zu Beginn der letzten Periode. So kamen auch Kathi Hebebrand und Mona Dußin aus der U17 zu mehr Einsatzzeit und Punkten. Außerdem hatte Jenny Johnson in diesem letzten Saisonspiel (und ihrem ersten Spiel der Rückrunde) ihr Comeback nach langer gesundheitlicher Zwangspause und überzeugte mit Reboundstärke und Hustleplays

Sandra Wozigny (4 / 2:0), Kathrin Wessel (7 / 1), Katja Simuttis (12), Mona Dussin (6), Melanie Hüls (2), Kathi Hebebrand (4 / 2:0), Lisa Kollmeier (18 / 2:1 / 5), Jenny Johnson (3 / 4:1)



TVH2 ohne Probleme gegen BC Langendreer

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing der TVH2 am 20.04.2010 den BC Langendreer und konnte auch diese Begegnung ohne Probleme mit 74:51 (26:10 / 18:15 / 21:9 / 9:17) gewinnen.

Hörde musste nur auf PG Melanie Hüls verzichten, konnte jedoch zusätzlich auf Kathi Hebebrand und Mona Dussin aus der U17 zurückgreifen, was dem TVH eine mit 9 Spielerinnen ungewohnt volle Bank bescherte. Der Gastgeber startete stark und punktete im ersten viertel primär von Außen (inkl. 4 Distanztreffern). Das lange Team des BCL schaffte es hingegen viel zu oft die tiefen Verteidiger des TV Hörde nach oben zu ziehen, um dann mit einem Lob-pass für einfache Punkte am Brett zu sorgen. Dank des guten ersten Viertels, konnte man jedoch zur Halbzeit auf eine komfortable 19 Punkte-Führung blicken (44:25). Zu Beginn der zweiten Hälfte verteidigte Hörde besser und konnte Dank veränderter Zonendefense der Gäste variabler punkten. Beim stand von 65:34, nach 30min Spielzeit, konnte es der TVH somit wesentlich ruhiger angehen lassen, vergab hier jedoch einige gute Möglichkeiten, so dass das Viertel mit 9:17 etwas zu deutlich an den BCL ging.

Zum letzten Spieltag der Saison läuft der Meister beim Absteiger aus Schwerte auf, schon das Hinspiel konnte der TVH mit +75 Punkten gewinnen, so dass sicherlich auch die Saison mit einem Sieg abgeschlossen werden kann.

Miriam Droste (2), Sandra Wozigny (11 / 2:1), Kathrin Wessel (7 / 1), Katja Simuttis (15 / 4:3), Mona Dussin (4), Dani Klodt (2), Kathi Hebebrand, Lisa Kollmeier (22 / 4), Birgit Jockenhövel (11 / 1:1)



Mit gezogener Handbremse zur Meisterschaft

Dank des Auswärtssiegs gegen den viertplatzierten Schwerter TS2, sichert sich der TV Hörde 2 bereits zwei Spieltage vor Ablauf der Saison den Meistertitel der Bel5D. Hörde erreichte am Abend des 18.04.2010 ein 37:58 (9:12 / 8:20 / 10:18 / 10:8) und konnte mit guter Bewegung gegen die bekannte STS-Zone überzeugen. Jedoch war das Spiel insgesamt wenig attraktiv. Hörde agierte zwar als geschlossenes Team, ließ jedoch jegliche Geschwindigkeit in der Transition vermissen, musste so den einen oder anderen Fastbreakpunkt an Schwerte abgeben und hatte auch mit einigen Fehlpässen zu kämpfen.

Zu Beginn der Begegnung machte Schwerte, wie schon aus dem Hinspiel bekannt, den 3s-Raum komplett dicht. Der TVH hatte jedoch auf diese Verteidigungsform die richtige Antwort, gab dem ShootingGuard vermehrt die Würfe und eröffnete das Spiel mit drei Distanztreffern. Schwerte war somit schon früh gezwungen aus der tiefen Verteidigung herauszutreten, was Platz für die Post-Spieler machte. Aufgrund einer guten Ballbewegung und ständiger Rotation wurden allerdings auch weiterhin Chancen für die Außenspieler gefunden. Ebenfalls passte der TVH die Defense an die Schwerter Offenes an, die dem Gastgeber sichtliche Probleme bereitete. Das Resultat war eine 17:32 Führung zur Halbzeit. Auch in der dritten Periode schaffte es der STS nicht den Spagat zwischen Perimeter- und Zonenverteidigung zu lösen und verlor das Viertel mit 8 Punkten (27:50 zum Ende des Dritten).

Miriam Droste, Sandra Wozigny (2 / 1:0), Kathrin Wessel (8 / 2), Katja Simuttis (21 / 4:1), Dani Klodt (2), Mona Dussin, Lisa Kollmeier (14 / 4), Birgit Jockenhövel (11 / 4:3).



Schüren ohne Chance gegen die Tabellenspitze

Der TVH2 gewinnt in einem wenig aufregenden Spiel gegen TSG Schüren am Abend des 16.03.2010 mit 94:42 (24:7 / 28:8 / 29:8 / 13:19).

Im Hinspiel hatte der TSG noch 50 Punkte gegen die Zweitvertretung aus Hörde erreichen können, was eher viel für die gute Defense des TVH ist. Anders sollte es an diesem Spieltag sein. Nachdem die Gäste das Spiel mit einem erfolgreichen Distanzwurf eröffneten und 3:0 in Führung gingen, folgte ein 15:0 Lauf des Tabellenführers, der die Marschroute des Spiels aufzeigen sollte. In den ersten drei Vierteln limitierte die ordentliche Hörder Defense Schüren auf durchschnittlich 3 Treffer pro Viertel und erreichte selbst ca. 20 Punkte mehr pro 10min Spielzeit. Der klare Vorteil lag hier bei den Außenspielerinnen, die, obwohl sie ihre Treffsicherheit schon früh im Spiel unter Beweis stellten, niemals die nötige Aufmerksamkeit und enge Verteidigung erfahren haben, wie es angebracht gewesen wäre. So wurde beinahe nach belieben von Außen gepunktet (gesamt 54 Punkte der Positionen 1-3, davon 8 Dreier) und dort, wo ein Wurf trotz der sehr guten Quote einmal nicht das Ziel fand, dank Größenvorteilen gut für den Rebound gearbeitet.

Beim stand von 81:23 zum Ende des dritten Viertels jedoch waren offenbar einige Spielerinnen des TVH gedanklich schon unter der Dusche. In der Defense wurde nicht mehr richtig zu den nötigen Positionen rotiert und die Offenes war stark unorganisiert. Ein Zustand den man bei diesem Verlauf des Spiels wohl doch irgendwo verstehen kann, nicht aber die extrem schlechte Freiwurfquote der Begegnung von nur 32% (TSG: 80%), die einen neuen Tiefstand markiert.

Sandra Wozigny (10 / 7:2), Kathrin Wessel (18 / 2 / 2:0), Katja Simuttis (19 / 2:1), Dani Klodt (8 / 2:0), Melanie Hüls (2), Lisa Kollmeier (26 / 6 / 2:2), Birgit Jockenhövel (11 / 4:1)



Starkes zweites Viertel bringt Hörde Luft an der Tabellenspitze


Im Topspiel der BeL5D zwischen den AstroStars2 und dem TVH2, schafften es die Gäste aus Hörde sich im zweiten Viertel entscheidend abzusetzen und gewinnen somit gegen den Landesligaabsteiger mit 53:63 (15:11 / 5:20 / 16:17 / 17:15).

Hörde hatte im Hinspiel nach einem 0:12 Lauf für die Gäste das Spiel noch mit 12 Punkten gewinnen können und ging somit mit besten Voraussetzungen in das Rückspiel in Bochum. Um die Tabellenspitze aus eigener Kraft zu erreichen, brauchten die Astros nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich. Die Gastgeber, deren Stärken deutlich hinter der Distanzlinie liegen, eröffneten sogleich auch die Begegnung mit 4:0 Punkten, bevor der TVH ab Minute 2 mit einem 8:0 Lauf konterte. Aufgrund der stark punktenden Bochumerin Fimpeler (9 Punkte in den ersten 10 Minuten) und punktlosen 5 Minuten von Hörde, musste man jedoch ein 4 Punkte Rückstand zum 2. Viertel hinnehmen. Hörde hatte sich vorgenommen die Defense häufig rotieren zu lassen, um die Scorer maximal unter Druck zu setzen. So stellte der TVH zu Beginn des 2. Viertels die Verteidigung um und hatte damit sichtlich großen Erfolg. Die Astros konnten nur 2 Treffer aus dem Feld verbuchen und blieben nach einem Freiwurf in Minute 4 für den Rest des Viertels ohne Korberfolg. Nach diesem 12:0 Lauf zum Ende der ersten Halbzeit konnte Hörde auf eine 11-Punkte Führung blicken (31:20), die Hörde nicht mehr hergeben sollte.

Die Astros stellten zu Beginn der 2. Hälfte auf Zonen-Defense um, die primär die Missmatches im Post-Bereich unter Kontrolle bringen sollten. Doch hier bewies Hörde wieder einmal, dass auch die Würfe von Außen erfolgreich herausgespielt werden können.  Das Resultat war Hördes größte Führung mit 17 Punkten (7. Minute 28:45). Die Astros gaben sich jedoch, würdig eines Spitzenspiels, nicht geschlagen, verkürzten noch im dritten Viertel und waren deutlich aggressiver in den letzten 10 Minuten. Aufgrund einer sehr schlechte Freiwurfquote von Hörde (5 von 14 Versuchen im Viertel, knapp 48% im gesamten Spiel), kamen die Bochumer bis auf 4 Punkte heran (7. Minute 52:56). Ein kleiner 7:1 Lauf in den letzten 3 Minuten der Begegnung stellte jedoch den ursprünglichen Abstand wieder her.

Hörde konnte im Spitzenspiel nur 7 Spielerinnen einsetzen und musste das Spiel mit 6 beenden. Jedoch haben alle Spielerinnen gepunktet und jede einzelne wesentlich zum Sieg beigetragen. Vorgenommene Änderungen wurden eingehalten, am Brett ordentlich für die Rebounds gearbeitet und die noch so schlechte Offense aus der Vorwoche war nicht mehr erkennbar.

Sandra Wozigny (6 / 3:2), Kathrin Wessel (6 / 4:4), Katja Simuttis (12 / 4:0), Dani Klodt (10 / 2:0), Melanie Hüls (4 / 4:2) Lisa Kollmeier (12 / 3 / 2:1), Birgit Jockenhövel (13 / 2:1)



Trotz schwacher Offense klarer Sieg gegen TVE


Am Abend des 02.03. erreichte der TVH2 in einem wichtigen Spiel, trotz der wahrscheinlich schwächsten Offensivleistung in dieser Saison, mit 53:29 (11:5 / 19:11 / 11:9 / 12:4) einen deutlichen Sieg über den TVE Barop.

Hörde ist es mittlerweile gewohnt mit einem geringen Kader und somit kleiner Rotation zu spielen und war überrascht, als der offenbar stark ersatzgeschwächte TVE mit nur 6 Spielerinnen zum Tabellenführer reiste und Hörde damit noch an einer Spielerin unterbot.

Hörde startete extrem langsam und unsicher gegen das deutlich kleinere Team aus Barop. So dauerte es 4 Minuten bis der TVH auf dem Bogen auftauchte und hatte danach auch weiterhin mit Fehlpässen und schlecht ausgeführten Spielzügen zu kämpfen. Der TVH schaffte es im zweiten Viertel etwas schneller zu spielen, was mit mehr Punkten belohnt wurde, um dann jedoch im 3. Viertel selbst bei Grundlagen die nötige Präzision vermissen zu lassen. In der letzten Periode konnte Hörde zwar einige Fastbreak laufen, jedoch ist man generell eine geordnetere Offense vom TVH gewohnt, als an diesem Abend gezeigt.

Die anwesenden Schiedsrichter unterstützten mit teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen (auf Seite des TVH und des TVE gleichermaßen) die undurchsichtige Offense.

Glücklicherweise war über das gesamte Spiel die Defenseleistung davon nicht betroffen. Hier konnte der TVH durch richtige Rotationen oftmals Spielzüge bis zum Turnover des Gegners vereiteln und erreichte besonders in der zweiten Hälfte durch den Größenvorteil zahlreiche geblockte Würfe. Will man im Spitzenspiel gegen die Astros in der kommenden Woche allerdings die Tabellenspitze behaupten, müssen Offense und Defense gleichermaßen funktionieren.

Sandra Wozigny (4), Kathrin Wessel (2), Katja Simuttis (8), Dani Klodt (10 / 2:2), Melanie Hüls (8 / 1:0), Lisa Kollmeier (2), Birgit Jockenhövel (19 / 6:3)



TVH2 auch im Rückspiel gegen HTC souverän

Das Hinspiel gegen den Aufsteiger aus Herne war sicherlich eine Besonderheit (ganze 15 verschlafene Minuten des HTC zu Beginn der Begegnung) und jedem dürfte klar gewesen sein, dass das Rückspiel anders ablaufen würde. Doch auch gegen leistungsbereite Spielerinnen aus Herne siegt der TVH mit (offiziell) 46:85 (18:24 / 11:21 / 9:18 / 8:22).

Hörde startete schwach in die Begegnung und erlaubte gerade den bekannten Scorern aus Herne das Spiel mit einem 6:0 Lauf zu eröffnen, bevor der TVH es verstand über die deutlichen Missmatches im Postbereich selbst ins Spiel zu finden. So gehörte das Viertel bis auf 5 Punkte, die vom ShootingGuard kamen, ausschließlich den tiefen Spielern, wodurch das Defizit in der 7. Minute des ersten Viertels egalisiert wurde (10:11). In den verbliebenen 4 Minuten konnten noch 13 weitere Punkte eingefahren werden, auch Dank guter Offensivrebounds von allen Positionen.

Im 2. Viertel bewiesen die Gäste aus Hörde, dass sie neben gutem Centerplay auch die Würfe von Außen beherrschen und versenkten in diesen 10 Minuten 3 Distanzwürfe (von insgesamt 6 im Spiel), so dass die Führung auf 16 Punkte (29:45) ausgebaut werden konnte.

Herne wurde nach der Pause deutlich aggressiver, verteidigte aktiv am Ball und im Passweg. Trotz kurzzeitiger Unzufriedenheit bei Hörde über den Umgang mit dieser neuen Belastung, erreichte der TVH ähnliche viele Punkte und konnte im Gegenzug Herne, durch gute Hilfen und einige geblockte Würfe, sogar einstellig halten. Hörde hatte sich nach der Pause deutlich auf die Herner Offense eingestellt und hielt Herne auch im letzten Viertel einstellig.

Miriam Droste (6 / 2:2), Sandra Wozigny (4), Kathrin Wessel (9 / 3), Katja Simuttis (19 / 7:5), Dani Klodt (9 / 2:1), Melanie Hüls (4 / 6:2), Lisa Kollmeier (17 / 3), Birgit Jockenhövel (19 / 2:1)



Erwartet klarer Sieg gegen Astros3

Am 09.02. empfing der TV Hörde die Drittvertretung der AstroStars, gegen die man schon im Hinspiel einen souveränen Sieg einfahren konnte. Auch das Rückspiel auf heimischen Boden war mit 76:33 (23:11 / 18:6 / 18:7 / 17:9) ähnlich deutlich.

Hörde erreichte in jedem Viertel durchschnittlich 10 Punkte mehr als die Gäste und zeigte ein relativ schnelles Offensivspiel mittels einer doch recht unorganisierten Offense gegen eine ebenso unorganisierte Defense der Astros. Hier konnte man in den ersten Sekunden eines jeden Angriffs besonders die tiefen Positionen erfolgreich zum Korb schicken, die oftmals nach einem Pass weitgehend unbedrängt in der Zone zu finden waren.

Wie auch im Hinspiel wechselten die Astros, hier nach der Halbzeitpause beim Stand von 41:17, von ihrer M2M-Defense in eine Zone. Doch auch darauf bewies Hörde die richtige Antwort zu haben und punktete ebenso erfolgreich, obwohl die Wurfquote an diesem Abend, auch Dank vieler vergebener leichter Korbleger, nicht besonders hoch ausfallen dürfte. Zur dritten Periode (59:24) wechselten die Astros wieder in eine Mann-Verteidigung, was einen kleinen Bruch in der Hörder Offense verursachte, der allerdings auch durch das Ergebnis und somit entschiedene Spiel zu erklären ist.

Der Sieg hätte aus Hördes Sicht deutlich organisierter und durch die vielen vergebenen leichten Punkte auch etwas höher ausfallen können. Die Astros3 haben in dieser Saison jedoch zu keiner Zeit den TVH so stark gefordert, das ein kombinierteres Spiel nötig gewesen ist.

Sandra Wozigny (6), Kathrin Wessel (5), Katja Simuttis (16), Dani Klodt (10 / 6:2), Melanie Hüls (13 / 4:3), Birgit Jockenhövel (15 / 6:5), Miriam Droste (11 / 1:1)



Hörde beschert dem TSC die erste eindeutige Niederlage

Musste man in der Hinrunde das Spiel gegen Eintracht mit 2 Punkten verloren geben, hatte man im Rückspiel am 07.02.10 viel klarzustellen. Ein Sieg mit 34:63 (9:15 / 10:18 / 10:10 / 5: 20) bei Eintracht ist ein deutliches Statement.

Wie auch schon im Hinspiel war die Begegnung geprägt durch beiderseitige ordentliche Defensearbeit. In der 7. Minute schaffte es Hörde jedoch sich mit einem kleinen 7:2 Lauf abzusetzen, und entschied das erste Viertel mit 6 Punkten für sich. Der gute Eindruck setzte sich auch in der 2. Periode fort. Hörde punktete von allen Positionen und konnte seine Führung dank einer katastrophalen Freiwurfquote des TSC (0 von 8 Versuchen im Viertel) auf 14 Punkte zur Halbzeit ausbauen. Jedoch war die Führung keinesfalls ausreichend um das dritte Viertel entspannt anzugehen. Der TSC kam wie zu erwarten stark aus der Halbzeitpause, erhöhte das Tempo in der Defense, während der TVH in der eigenen Verteidigung immer einen Schritt zu langsam schien. So schaffte es der TSC den Rückstand in der 6. Minute auf 10 zu verkürzen (28:38). Durch konsequente Verteidigung fand Hörde jedoch ins Spiel zurück und ließ in den restlichen 4 Minuten keinen Feldkorb mehr zu. Eintrachts Wille schien nach diesem letzten, gescheiterten Versuch auszugleichen, gebrochen. Konnte im letzten Viertel nur noch 2 Treffer (plus 1 Freiwurf) verbuchen und ließ 20 Punkte zu.

Hörde hatte schon nach der ersten Hälfte den finalen Punktestand des Hinspiels erreicht, während der TSC im gesamten Rückspiel einen Zähler weniger als im Hinspiel erreichen konnte – auch aufgrund einer Freiwurfquote von knapp 23%.

Mit diesem Sieg hat Hörde gezeigt, dass das Team das Potential hat, jeden aus der Liga zu schlagen und ist nunmehr seit 10 Spielen in Folge siegreich.

Miriam Droste (6 / 2:2), Kathrin Wessel (6 / 2:1 / 1), Katja Simuttis (18 / 2:2), Dani Klodt (4), Melanie Hüls (6), Lisa Kollmeier (10 / 2), Birgit Jockenhövel (13 / 8:3)



Hörde 2 souverän gegen VfL


Man hatte einiges gutzumachen auf Seite des TV Hörde. Hatte man die Saison gegen Bochum noch mit einer deutlich verbesserungswürdigen Leistung begonnen, zeigte der TVH 2 mit 77:23 (33:6 / 22:6 / 12:9 / 10:2) eine souveräne Leistung im ersten Rückrundenspiel.

Hörde startete stark, punktete variabel und verteidigte die Reserve des VfL so erfolgreich, dass die ersten Punkte aus dem Feld erst in der 8. Minute fielen. Der TVH lief erfolgreiche Fastbreak und konnte dank schnellem Spiel 33 Punkte im ersten Viertel erreichen. Auch im 2. Viertel war Bochum nur 2 mal aus dem Feld erfolgreich, musste 22 Punkte zulassen und lag spätestens zur Hälfte mit 55:12 uneinholbar zurück. Hörde konnte es nun deutlich langsamer angehen lassen, Bochum traf in der 2. Hälfte allerdings wiederum nur 4 Würfe (inkl. 2 aus der Distanz), blieb jedoch mit 11 Punkten noch unter dem Ergebnis der ersten Hälfte und konnte somit in keinem Viertel zweistellig Punkten - dies auch wegen einer Freiwurfausbeute von 5 aus 15 Versuchen.

Für den nächsten Spieltag ist der TVH zu Gast beim TSC Eintracht - das einzige Team gegen das einen Niederlage in der Hinrunde eingesteckt werden musste. Durch die deutlich verbesserte Offense und den denkbar knappen Ausgang des Hinspiels, darf und sollte der TVH allerdings mit deutlicher Zuversicht in das Rückspiel gehen.

Sandra Wozigny (4), Kathrin Wessel (12 / 2 / 4:2), Katja Simuttis (21 / 1:1), Dani Klodt (5 / 2:1), Melanie Hüls (8), Lisa Kollmeier (12 / 2), Birgit Jockenhövel (15 / 3:1)



Pflichtsieg gegen den Schwerter TS

Das erste Spiel im neuen Jahr, das auch das Ende der Hinrunde markierte, war ein Messen zweier Leistungsklassen derselben Liga. Hörde gewinnt gegen das bislang sieglose Tabellenschlusslicht STS mit 97:22 (24:8 / 19:2 / 34:4 / 20:8).

Schon in den ersten Minuten der Begegnung zeichnete sich der Klassenunterschied der beidenTeams ab. Hörde punktete sehr variabel von allen Positionen, wohingegen Schwerte das gesamte erste Viertel nur mit einer Spielerin auf dem Bogen stand. Durch gute Transition gelang Hörde immer wieder zu einfachen Fastbreakpunkten und zeigte auch hier erfolgreiches Teamplay.

Beim Halbzeitstand von 43:10 entschied man sich daher, noch nicht gefestigte Spielweisen gegen diesen Gegner weiter zu erproben und wurde mit einem +30Punkte-Viertel belohnt.

Im gesamten Spiel konnte Schwerte nur 9 erfolgreiche Feldkörbe verbuchen und lag bei einer Freiwurfquote von knapp 29%.

Miriam Droste (4), Sandra Wozigny (7 / 3:1), Kathrin Wessel (8), Katja Simuttis (22 / 9:6), Melanie Hüls (16), Lisa Kollmeier (22 / 4), Birgit Jockenhövel (18 / 8:4)



BC Langendreer scheitert an 6 Spielerinnen aus Hörde

In einem zähen Spiel zum Jahresende bezwingt der TV Hörde 2 die Gastgeber vom BC Langendreer am 19.12.2009 mit 31:68 (13:8 / 6:17 / 2:14 / 10:29). Mit gerade einmal 6 Spielerinnen ging es nach Bochum, was einen neuen Tiefstand nach dem Spiel gegen Schüren markiert.

Hörde verschlief das komplette erste Viertel und kam nur sehr langsam in der kalten Halle des BCL in Gang. So erreichte der TVH in den ersten 10 Minuten der Begegnung lediglich drei Treffer aus dem Feld und blieb einstellig. Auch in der Defense agierte das Team zu träge und musste somit einen 5 Punkte Rückstand hinnehmen. Da diese Leistung wenig favoritengerecht war, musste Hörde beginnen das eigene Spiel zu finden und versuchen  sich nicht zu sehr der Geschwindigkeit des Gegners anzupassen. So steigerte Hörde die Intensität in der Defense und erlaubte Langendreer nur in der 7. und 9. Minute mit jeweils einem Dreier zu punkten, die allerdings sofort vom TVH beantwortet wurden.

Somit konnte Hörde bereits das dritte Viertel mit einer 5 Punkte Führung beginnen, brauchte allerdings auch 5 Minuten um das erste Mal in dieser Periode zu Punkten. Dank ordentlicher Teamarbeit in der Verteidigung konnte man jedoch BCL auf einen Treffer limitieren. Beim Stand von 21:39 bot der Gastgeber kaum noch Gegenwehr, war offenbar gewillt das Spiel irgendwie zu beenden und ließ 29 Punkte im letzten Viertel zu.

Abschließend soll hier noch Jenny Johnson erwähnt werden. Für sie war dieser Sieg vorerst das letzte Spiel für den TV Hörde. Ihre Reboundstärke und Energie, die sie auf das Spielfeld gebracht hat, werden dem Team ohne Zweifel im neuen Jahr fehlen. Schon jetzt alles Gute und hoffentlich auf ein schnelleres Wiedersehen als gedacht!

Sandra Wozigny (14), Katja Simuttis (2), Miriam Droste (4), Lisa Kollmeier (24 / 6), Jenny Johnson (7 / 5:3), Birgit Jockenhövel (17 / 7:5)



Hörde 2 ist Tabellenführer der BeL5D

In einem durchweg fairen Spiel, trotz zweier unsportlichen Fouls gegen die Gäste, bezwingt der TVH2 im Heimspiel den bis dahin ungeschlagenen Schwerter TS2 mit 59:38 (8:12 / 5:10 / 26:6 / 20:10).

Es war ein Spiel wie Tag und Nacht. Durch die tiefstehende Zone des STS2 war Hörde von Anfang an klar, dass die Würfe von Außen fallen mussten um auch die tiefen Positionen erfolgreich ins Spiel integrieren zu können. Doch was in den ersten Minuten der Begegnung an Fehlwürfen, inklusive zahlreicher Airballs, am gegnerischen Korb vorbeiflog, war so von Hörde in bislang keinem Spiel beobachtet worden. Zusätzlich erlaubte man sich in der Defense Unaufmerksamkeiten und versäumte den schneidenden Spielern die nötige Verteidigung zukommen zu lassen. Das Resultat war ein für den TVH einstelliges Viertel und ein Rückstand von 4 Punkten. Doch es sollte noch schlimmer kommen. In den folgenden 10 Minuten blieb Hörde ganze 7 Minuten ohne Korberfolg. Versuche über die tiefen Spieler zu punkten, endeten zu oft in Turnover, da diese phasenweise mit drei Verteidigern zu kämpfen hatten. Glücklicherweise gelang auch dem STS in dieser Zeit keine Punkte, konnte allerdings durch eine solide Wurfquote aus der Mitteldistanz den Vorsprung dann noch auf 9 Punkte vergrößern.

Der Weg für die zweite Hälfte war klar. Wenn die Würfe von Außen nicht fallen wollen, musste versucht werden über die nötige Aggressivität und über Freiwürfe das Selbstvertrauen aufzubauen und ins Spiel zu finden. Doch Hörde kam wie ausgewechselt aus der Pause, traf plötzlich einen Wurf nach dem anderen und startete das Viertel mit einem 6:0 Lauf. In der 5. Minute glich ein verwandelter Dreier das Spiel zum erstem Mal aus (26:26) um in den restlichen 5 Minuten in einem 13:0 Lauf an Schwerte vorbeizuziehen. Schwerte war endlich gezwungen aus ihrer tiefen Verteidigung herauszutreten, was das Spiel nun deutlich offener für den TVH gestaltete. Die tiefen Spieler konnten so in die entstehenden Lücken schneiden und für einfache Punkte am Brett sorgen. Aus diesem Grund stellte Schwerte auf eine Mann-Verteidigung um, gegen die jedoch ebenso fleißig gepunktet wurde. Zum Ende des dritten Viertels hatte Hörde aus den 9 Defizit ein Vorsprung von 11 Punkten erreicht (39:28). Dies war auch der wesentlich besseren Defense zu verdanken, die, aufgrund deutlicher Kommunikation, Schwerte einstellig hielt. Auch für die letzten 10 Minuten war die Hörder Offense ähnlich effektiv gegen Schwerte, so dass dem ersten Platz der Tabelle, dank einer sehr guten 46:16 Punkte-Hälfte, nichts mehr im Wege stand.

Sandra Wozigny (7 / 1:1), Kathrin Wessel (1 / 2:1), Katja Simuttis (12) Miriam Droste (3 / 2:1) Melanie Hüls (6), Lisa Kollmeier (12), Jenny Johnson (2), Birgit Jockenhövel (16)



TVH2 gewinnt trotz stark reduziertem Kader gegen Schüren

Die Vorzeichen für den Favoriten aus Hörde waren mehr als bescheiden. So gab es sowohl Absagen der beiden PointGuards Melanie Hüls und Kathrin Wessel (beide beruflich verhindert), als auch der beiden größten Center im Kader Birgit Jockenhövel und Dani Klodt, bei denen der Gesundheitszustand einen Einsatz nicht möglich machte. So konnte der TVH2 die StartingFive gerade noch aus dem eigenen Team stellen. Für die Bank wurde Miriam Droste aktiviert und auf „Standardaushilfe“ Maren Skoda zurückgegriffen.

Doch auch in dieser Minimalbesetzung ließ Hörde dem Gastgeber keine Chance auf Sieg und erreichte ein 50:72 (11:20 / 16:22 / 10:16 / 13:14). Unklar war wie die ersten Fünf zu Beginn der Partie auf die zwangsweise veränderten Positionen und ohne Aufbau reagieren würden. Doch ein 12:3 Lauf von Hörde innerhalb der ersten 4 Minuten ließ die größten Bedenken verschwinden. Mit dem späteren Einsatz von Miriam auf der 1 konnten dann auch die übrigen Spielerinnen ihre eigentlich Positionen einnehmen, was dem Spielfluss deutlich zuträglich war. Hörde führte somit zur Halbzeit mit 15 Punkten (27:42), was in Anbetracht der sehr verbesserungswürdigen Reboundarbeit des TVH noch eher als gering bezeichnet werden muss. Viel zu oft gewährte man Schüren Zweit- oder Drittchancen, die zwar nicht immer bestraft wurden, unnötig bleiben diese natürlich trotzdem.

Für die letzten 10 Minuten, beim Stand von 37:58, blieb in Hördes schlechtestem Viertel das Teamplay etwas auf der Strecke. Gerade im nächsten Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer STS2 darf sich das Team solche Fehler nicht erlauben, wenn man die Tabellenspitze übernehmen will.

Sandra Wozigny (14 / 10:4), Katja Simuttis (4 / 2:0), Ina Rothenberg (18 / 8:6), Maren Skoda (10), Lisa Kollmeier (12) Jenny Johnson (11 / 9:7), Miriam Droste (3 / 2:1)



Hörde bleibt auf Erfolgskurs

Auch der Absteiger der Landesliga „AstroStars 2“ konnte die Siegesserie des TV Hörde 2 nicht stoppen und und unterliegt somit dem Gastgeber mit 82:70 (18:25 / 15:14 / 29:11 / 20:20).

Zugegeben war die alleinige Höhe der letzten Astros-Siege beachtenswert, auch wenn jedem Teammitglied des TVH im Vorfeld klar war, dass es ein solch deutliches Ergebnis gegen Hörde sicher nicht geben würde. Doch in den ersten 4 Minuten zeigte der Gastgeber nicht den geringsten Widerstand in der Verteidigung, verursachte in der Offense reihenweise Turnover durch Pass- und Fangfehler und war nicht in der Lage einfachste Korbleger zu verwerten. Nach diesem 12:0 Lauf der AstroStars, einer Auszeit und offenbar weckenden Worten begann die sichtbare Aufholjagd des TVH. So konnte man in den gut 5 restlichen Minuten noch 18 Zähler verbuchen und bereits zum Ende der ersten 10 Minuten den Rückstand auf 7 verkürzen. Auch im zweiten Viertel drängte Hörde weiter auf den Ausgleich, verpasste jedoch in den letzten Sekunden der Hälfte durch einen kassierten Dreier (von insgesamt 7 verwandelten für die Astros) und einen nach schönem Passspiel verlegten Layup den Abstand auf einen Punkt zu drücken.

Seit Minute 5 des ersten Viertels war Hörde das bessere Team am Abend, was zu Beginn der dritten Periode in einem eindrucksvollen 16:2 Lauf Ausdruck fand. Die Astros mussten ihre Führung bereits in der 3. Minute abgeben und der TVH erreichte so noch bis zum Ende des Viertels, auch dank fleißig foulender Gäste, eine 12 Punkte Führung. Für die letzten 10 Minuten zogen die Astros das Defensivtempo noch einmal deutlich an und pressten beinahe jeden Einwurf. Da sich für Hörde hier jedoch Turnover und leichte Punkte die Waage hielten, konnte man die 12 Punkte bis zum Spielende halten.

Obwohl Hörde an diesem Abend deutlich mehr (auch unerzwungene) Turnover hatte als normal, erreichte das Team dank schnellem Spiel und guten Kombinationen 82 Punkte. Alle Spielerinnen haben gegen den Landesligaabsteiger gepunktet, davon 4 zweistellig. Auch die Teamfreiwurfquote von 68% hat zum Sieg gegen die foulträchtigen AstroStars beigetragen.

Sandra Wozigny (11 / 4:3), Kathrin Wessel (4 / 2:2), Katja Simuttis (19 / 9:7), Ina Rothenberg (1 / 2:1), Melanie Hüls (3 / 3:1), Lisa Kollmeier (21 / 2 / 2:2), Jenny Johnson (5 / 1:1), Birgit Jockenhövel (18 / 8:4)



Hörde siegt im ersten Spitzenspiel gegen Barop

Am Abend des 14.11.2009 war der TVH 2 zu Gast beim TVE Barop und siegte in einem durchwachsenem Spiel mit 49:54 (2:10 / 13:12 / 17:20 / 17:12).
Barop fand zu Beginn der Begegnung nicht ins Spiel, konnte im ersten Viertel nur 2 Zähler verbuchen und wurde häufig von Hörde im Angriff gestoppt ohne überhaupt einen Wurf genommen zu haben. Dies lag sicherlich auch zum Teil an den Schiedsrichtern, die trotz des körperlichen Spiels in der ersten Hälfte auf beiden Seiten sehr wenig Kontakt als Foul sahen (3 Fouls gegen den TVH, 5 gegen TVE). Das Spiel wurde dadurch deutlich schneller, zusätzlich legte Barop an Aggressivität in der Verteidigung zu und erreichte so ein ausgeglichenes 2. Viertel.

In den zweiten 20 Minuten nahmen offenbar auch die Schiedsrichter am Spiel teil und pfiffen bis zum Ende der Begegnung noch weitere 28 Fouls (13 gegen Hörde, 15 gegen Barop)! Trotz dieses Umstandes konnte der TVH durch erfolgreiches Umsetzen der besprochenen Angriffsmittel seine Führung auf 12 Punkte ausbauen. Zwar erreichte der TVE zu Beginn der letzten Periode ein 7:0 Lauf, durch die dann erfolgten notwendigen Wechsel war die Heimniederlage für Barop jedoch nicht mehr abzuwenden.

Sandra Wozigny (4), Kathrin Wessel, Katja Simuttis (6 / 4:2), Ina Rothenberg, Dani Klodt (2), Melanie Hüls (6 / 4:2), Maren Skoda, Lisa Kollmeier (15 / 8:7), Jenny Johnson (2), Birgit Jockenhövel (19 / 2:1).



TVH 2 siegt gegen Aufsteiger aus Herne

Einen ungefährdeten 65:44 (15:5 / 17:19 / 17:5 / 16:15) Heimsieg konnte Hörde 2 am Abend des 03.11.09 gegen Herne 4 verbuchen und schließt somit weiter zur Tabellenspitze auf.

Herne fand für ganze 15 Minuten der Begegnung nicht ins Spiel, erreichte in dieser Zeit nur 2 Treffer aus dem Feld plus einem Freiwurf und lag somit in der 5. Minute des 2. Viertels mit 26:5 in Rückstand. Etwas überrascht über die geringe Gegenwehr verschlief es der TVH dem guten Distanzteam die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und kassierte somit innerhalb der folgenden 3 Minuten fünf Dreipunkttreffer, die Hördes Vorsprung zum Ende der ersten Hälfte auf 8 Punkte sacken ließ. Um nicht noch einmal in einen solchen Lauf der Gäste zu geraten, passte Hörde die Defense zu Beginn des 3. Viertels leicht an und hatte damit offenbar deutlichen Erfolg. Herne erreichte abermals innhalb von 10 Minuten nur 5 Zähler. Zum Start der letzten Periode (49:29) spielte nun auch Herne mit, so dass das Viertel ausgeglichen beendet wurde.

Der TVH 2 zeigte ein sehr gutes Verhalten in der Transition und gewann das Spiel bereits innerhalb der ersten 15 Minuten.

Sandra Wozigny (5 / 6:1), Kathrin Wessel (6), Katja Simuttis (13 / 3:1), Ina Rothenberg (2), Dani Klodt, Melanie Hüls (4), Lisa Kollmeier (16 / 5:3 / 1), Jenny Johnson (6 / 2:2), Birgit Jockenhövel (13 / 8:3)



TVH2 findet zu alter Stärke

Nach dem schlechten Saisonstart gegen den VfL und den TSC, zeigte der TVH2 ein wesentlich souveräneres Auftreten beim Auswärtsspiel in Bochum und siegte somit deutlich gegen die AstroStars3 mit 35:71 (11:18 / 6:17 / 9:22 / 9:14).

Zu Beginn der Partie versuchten die Astros mit einer Mann-Verteidigung die Hörder Offense einzuschränken. Durch Missmatches sowohl auf den tiefen Positionen (Größenvorteil), als auch auf den Außenpositionen (Schnelligkeitsvorteil) punktete der TVH2 variabel und gab den Gastgebern so keinen Rahmen zur Anpassung. Zum zweiten Viertel entschieden sich die Astros daher für eine Zonendefense. Da die Würfe für Hörde anfangs nicht fallen wollten, arbeitete das Team verstärkt in der Defense, hielt die Astros so einstellig und erreichte dann auch in der Offense zahlreiche Rebounds, die schnell in Punkte umgewandelt wurden.

Nach der Halbzeitpause stellte der Gastgeber abermals die Defense um, nun auf eine Box-And-One, in der Hoffnung das deutlichste Missmatch auf der Postposition zu kontrollieren. Doch nach Hördes erfolgreichstem Viertel und beim Ergebnis von 26:57, waren die letzten 10 Minuten der Begegnung nur noch Ergebnisverwaltung.

Sandra Wozigny (8), Kathrin Wessel (8), Katja Simuttis (10), Ina Rothenberg, Melanie Hüls (4), Lisa Kollmeier (9 / 2:2 / 1), Birgit Jockenhövel (22 / 3:2), Maren Skoda (10)



Heimpleite gegen den TSC

Der TVH2 tut sich schwer mit den ersten Spielen der jungen Saison. Nachdem man in Bochum noch knapp in Verlängerung siegen konnte, war es beim Heimspiel gegen den TSC Eintracht ähnlich eng, jedoch mit unglücklichem Ausgang für Hörde. Eintracht gewinnt somit die Begegnung mit 33:35 (9:9 / 6:10 / 7:7 / 11:9) knapp, aber nicht unverdient.

Hörde schien über die gesamte Zeit nicht ins Spiel zu finden, tat sich schwer mit einer geordneten Offense gegen die zur Vorsaison deutlich erstarkte Eintracht und zeigte abermals Schwächen bei der defensiven Reboundarbeit. Vielleicht lag es daran, dass 4 Spielerinnen aufgrund von Erkältung nicht auf ihrem höchsten Niveau agieren konnten. An diesem Abend jedoch ließen sich die Menge an unerzwungenen Turnover und die schlechte Freiwurfquote von 39% nicht kompensieren.

Dani Klodt (2), Kathrin Wessel (4), Katja Simuttis (9 / 2:1), Mona Dußin, Sandra Wozigny (6 / 6:4), Melanie Hüls (2 / 4:2), Kathi Hebebrand, Lisa Kollmeier (2:0), Jenny Johnson (2 / 2:0), Birgit Jockenhövel (8 / 2:0)



TVH2 gewinnt erstes Saisonspiel nach Verlängerung


Gleich in seinem ersten Spiel musste der TVH2 über eine verlängerte Distanz für den
ersten Sieg gehen und stand erst nach 45 Minuten mit 50:54 (8:11 / 11:12 / 17:14 / 11:10 /
3:7) als Sieger fest.

Mit nur sechs Stammspielerinnen musste sich der TVH den unbequemen Bochumern
stellen, konnte allerdings mit Mona Dußin und Kathi Hebebrand aus der U17 die Bank
glücklicherweise verstärken. Bochum verteidigte ab Einwurf, doppelte zeitweise nach
Übertretung der Mittellinie und stand generell aggressiv im Passweg. Hörde tat sich an
diesem Samstag über die gesamte Zeit unerwartet schwer mit der fordernden Defense
und konnte sich, bedingt durch eine eklatante Reboundschwäche und zahlreiche
Fehlpässe, niemals absetzen. In einem durchweg ausgeglichenen Spiel konnte der TVH
primär durch die Missmatches im Postbereich profitieren, während die Verteidigung des
VfL sehr foulintensiv war (5 gegen TVH vs. 23 gegen VfL), was sich im späteren Verlauf
zum Problem für die Bochumer entwickeln sollte. Zum Ende des vierten Viertels hatte der
Gastgeber mit ca. 2,5s Restspielzeit sogar eine Siegchance, doch auch 2 genommene
Auszeiten halfen nicht den geplanten Spielzug zum Erfolg zu bringen und endete in einem
geblockten Wurfversuch. In der anschließenden Verlängerung erzielte der VfL nur noch
einen Dreier und musste zusehen, wie der TVH bei jedem Foul an die Linie geschickt
wurde. 6 Treffer aus 8 Versuchen plus einem Treffer aus dem Feld reichte dem TVH um
als Sieger vom Platz zu gehen.

Sandra Wozigny (13 / 4:1), Katja Simuttis (7 / 6:3), Kathrin Wessel (3 / 4:1), Mona Dußin
(2), Katharina Hebebrand, Lisa Kollmeier (8 / 4:3 / 1), Jenny Johnson, Birgit Jockenhövel
(21 / 6:3).




 
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